Chicago School

DEFINITION von "Chicago School"

Eine ökonomische Denkschule, die in den 1940er Jahren an der Universität von Chicago entstand. Die wichtigsten Lehrsätze der Chicagoer Schule sind, dass freie Märkte Ressourcen in einer Wirtschaft am besten zuweisen, und dass minimale Regierungsintervention am besten ist. Die Chicagoer Schule schließt monetaristische Überzeugungen über die Wirtschaft ein und behauptet, dass die Geldmenge im Gleichgewicht mit der Nachfrage nach Geld gehalten werden sollte. Zu diesem Zweck werden makroökonomische Variablen wie Output und Löhne aggregiert für die gesamte Wirtschaft betrachtet.

AUFBRUCH 'Chicago School'

Die Chicagoer Schule geht auf den Nobelpreisträger Milton Friedman zurück, dessen Theorien sich grundlegend von der Keynesianischen Ökonomie, der damals vorherrschenden Schule, unterschieden. Die Chicagoer Schule konzentriert sich auf die Reduzierung der Vorschriften für Unternehmen und glaubt an einen Laissez-faire-Ansatz für den Wettbewerb.
Der frühere Vorsitzende Alan Greenspan galt als moderater Anhänger der Chicagoer Schule und als Monetarist für die Geldversorgung.