Verlustzahlungsklausel

DEFINITION der "Loss-Payable-Klausel"

Versicherungszusage, die die Zahlung eines Schadens an einen Dritten anstelle des oder zusätzlich zum angegebenen Begünstigten ermöglicht im Vertrag. Die Schadenersatzklausel beschränkt die Rechte des Schadenempfängers auf nicht mehr als die garantierten Rechte des Versicherten.

AUFHEBUNG "Loss Payable Clause"

Eine Verlustverbindlichkeitsklausel gibt an, dass ein Dritter, der als Verlustempfänger bezeichnet wird, die für einen Verlust ausbezahlten Gelder bereitstellen muss. Der Verlustempfänger kann Geld erhalten, weil er ein Interesse an der versicherten Immobilie hat. Die Schadensersatzklausel findet sich am häufigsten in Sachversicherungsverträgen, insbesondere wenn die versicherte Immobilie verpfändet werden kann. Da das Eigentum ein Pfandrecht hat, kann der Verlustempfänger auch als Pfandhalter bezeichnet werden.

Der Wortlaut der Schadenersatzklausel schafft häufig Ausnahmen für Fälle, in denen der Schadenempfänger sein Interesse ungeschützt lassen kann. Zu diesen Fällen gehören Betrug, Falschdarstellung oder vorsätzliche Handlungen des Versicherten, beispielsweise wenn der Versicherte das Eigentum vorsätzlich beschädigt. Der Verlustempfänger kann auch seinen Schutz verlieren, wenn er weiß, dass das Eigentum, wie zum Beispiel ein Fahrzeug, den Besitzer wechselt oder ein erhöhtes Risiko von Schaden oder Verlust darstellt. Wenn der Versicherer einen Grund hat, dem Versicherten die Zahlung zu verweigern, ist der Versicherer nicht verpflichtet, den Schadenempfänger zu bezahlen.

Versicherungsverträge begrenzen oft die Zeitspanne, die zwischen dem Eintritt eines Schadens und der Einreichung einer Forderung beim Versicherer zur Zahlung vergehen kann. Diese Zeitspanne kann je nach Art des abgedeckten Risikos variieren, da einige Verluste längere Zeit in Anspruch nehmen können. Tritt ein Schaden ein, ist der Versicherte oft derjenige, der für die Geltendmachung eines Anspruchs verantwortlich ist. Wenn der Versicherte jedoch innerhalb der vorgesehenen Frist keinen Schaden- oder Verlustnachweis vorlegt, ist der Schadenempfänger dann für die Einreichung der Forderung verantwortlich.

Der Versicherer kann gesonderte Zahlungen an den Versicherten und den Schadenempfänger leisten. Wenn die Zahlung an den Verlustempfänger geleistet wird, tritt der Versicherer in die Rückforderungsrechte des Verlustempfängers ein. Dies bedeutet, dass der Versicherer das Recht hat, einen Dritten zu verfolgen, der den Schaden an den Versicherten verursacht hat, und dass der Verlustempfänger nicht auch Zahlungen von demselben Dritten vornehmen kann. Dies geschieht, um die Höhe der Forderung, die der Versicherungsträger für den Schaden an den Versicherten gezahlt hat, zurückzuerlangen. Wenn der Versicherte die Police storniert hat, ist der Schadenempfänger verpflichtet, das Pfandrecht dem Versicherer bis zur Höhe des an den Verlustempfänger gezahlten Schadens zuzuweisen.