Eine Drittel-Regel

DEFINITION der "Ein-Drittel-Regel"

Eine Faustregel, die die Veränderung der Arbeitsproduktivität auf der Basis von Kapitalveränderungen pro Arbeitsstunde schätzt. Im Einzelnen besagt die Drittel-Regel, dass im Durchschnitt eine Erhöhung des Kapitals um 1% pro Arbeitsstunde zu einem Anstieg der Arbeitsproduktivität um etwa 0,33% führt. Diese Regel setzt keine Änderungen in der Technologie oder im Humankapital voraus.

ABBRUCH 'Eine Drittel-Regel'

Die Zunahme der Arbeitsproduktivität stellt eine Zunahme des realen BIP pro Person dar, und daher kann die Arbeitsproduktivität normalerweise als Maßstab für das Niveau des Lebensstandards herangezogen werden. Die steigende Arbeitsproduktivität beruht auf drei Hauptfaktoren: Investitionen und Einsparungen bei Sachkapital, Technologie und Humankapital. Die Regel betrachtet nur einen Faktor, während die anderen beiden Faktoren konstant gehalten werden. Diese Korrelation wurde erstmals von Robert Solow bei der Untersuchung des Wirtschaftswachstums in den USA beobachtet.