Arten von Investmentfonds



Investmentfonds können entweder diversifiziert oder nicht diversifiziert sein. Um als diversifiziert zu gelten, muss ein Fonds die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Mindestens 75% des Vermögens müssen in Wertpapieren investiert sein.
  • Höchstens 5% des Vermögens dürfen in einen einzelnen Emittenten investiert werden.
  • Der Fonds darf nicht mehr als 10% der stimmberechtigten Wertpapiere eines einzelnen Emittenten halten.

Diese Kriterien sind nur zum Zeitpunkt der Investition erforderlich. Wenn ein Fonds 4% seines Vermögens in einer einzigen Aktie anlegt und die Aktie an Wert gewinnt, gilt der Fonds weiterhin als diversifizierter Fonds - auch wenn die Aktie mittlerweile 6% des Fondsvermögens ausmacht.
Es gibt heute mehr als 8.000 Investmentfonds auf dem Markt. Die Ziele dieser Investmentfonds variieren je nach den Zielen des Portfoliomanagers. Um zu bestimmen, welcher Investmentfonds für einen bestimmten Anleger am besten geeignet ist, müssen die finanziellen Bedürfnisse, die Anlageziele und die Risikobereitschaft dieser Person bekannt sein. Die häufigsten Arten von Investmentfonds sind:
Geldmarktfonds
Geldmarktfonds investieren in kurzfristige Schuldtitel von einem Jahr oder weniger. Anleger können jederzeit und fast ohne Risiko eines Kapitalverlustes Geld abheben. Mit anderen Worten, Geldmarktfonds sind extrem liquide und werden für Teile des Portfolios eines Anlegers verwendet, die eine Sicherheit des Kapitals erfordern. Die Renditen variieren mit den kurzfristigen Zinssätzen, aber das gemeinsame Ziel der meisten Geldmarktfonds ist es, einen Nettoinventarwert von 1 USD pro Aktie zu halten.
Rentenfonds
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Rentenfonds um Investmentfonds, die ausschließlich in Anleihen investieren. Ein Anleger, der einen Rentenfonds erwirbt, strebt neben dem Erhalt des Kapitals auch laufende Erträge an. Da Rentenfonds aus einzelnen Anleiheemissionen bestehen, unterliegen sie denselben Risiken, die mit einzelnen Anleihen verbunden sind, wie zum Beispiel Kreditrisiko, Call-Risiko, Zinsrisiko und Wiederanlagerisiko.
Sie werden nach den Arten von Anleihen, in die sie investieren, in Kategorien eingeteilt:

  • Staatsanleihenfonds : Staatsanleihenfonds investieren in Schatzpapiere, Agency-Wertpapiere wie Freddie Mac oder Ginnie Mae sowie in Barmittel und Äquivalente. Staatsanleihenfonds bieten Anlegern eine Quelle für laufende Erträge sowie eine größere Kreditsicherheit als andere Arten von Rentenfonds. Diese Fonds sind zwar relativ weniger volatil als andere Rentenfonds und haben ein geringes Kreditrisiko, sind aber dennoch sehr zinsempfindlich.
  • Municipal Bond Funds : Kommunalobligationen bestehen ausschließlich aus Kommunalobligationen. Sie können staatspezifisch, national oder versichert sein; dies hängt vom Ziel des Fonds ab. Zum Beispiel kann eine Verwaltungsgesellschaft einen Fonds ausgeben, der nur in Kommunalanleihen eines einzigen Staates wie Illinois oder New York investiert. In diesem Fall erhalten Anleger, die in diesen Staaten ansässig sind, doppelte steuerfreie und in einigen Fällen sogar dreifache Steuern. -frei - Einkommen.Diese Fonds sind als kommunale Anleihenfonds bekannt. Ein National Municipal Bond Fund wird Anleihen von allen U enthalten. S. Staaten, und Erträge aus dem Fonds werden föderativ steuerfrei sein. Versicherte Kommunale Rentenfonds haben ein Portfolio aus Kommunalanleihen, die für die fristgerechte Zahlung von Kapital und Zinsen versichert sind, was sie zu AAA-bewerteten und sehr sicheren Anlagen macht. Wie die nationalen Kommunalrentenfonds bieten diese Fonds auch Einkünfte, die frei von der Bundessteuer sind.
  • Unternehmensanleihenfonds : Unternehmensanleihenfonds investieren in Anleihen, die von zahlreichen Unternehmen begeben werden. Es gibt verschiedene Arten von Unternehmensanleihen, je nach Investment Grade der Anleihen im Fondsportfolio. Zum Beispiel kann bei einem Unternehmensanleihenfonds der größte Teil seiner Bestände in höherwertigen Unternehmensanleihen gewichtet sein, wie zum Beispiel A- und B-Rating, während ein anderer Unternehmensanleihenfonds eine größere Mischung von Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating enthalten kann. AAA. Diese Fonds sprechen Anleger an, die eine höhere Rendite wünschen als ein Staatsanleihenfonds.
  • Hochverzinsliche Rentenfonds : Hochrentierliche Rentenfonds investieren in Anleihen, die von Standard & Poor's oder Moody's (d. H. Junk Bonds) unter Investment Grade eingestuft werden. Das heißt, der Großteil der Bestände dieser Fonds liegt unter BBB-Rating. Sie können höhere Renditen zahlen, aber es besteht ein größeres Kreditrisiko im Zusammenhang mit den Anleihen, aus denen sich der Investmentfonds zusammensetzt. Diese Fonds tendieren dazu, sich gut zu entwickeln, da sich die Wirtschaft verbessert, da das Ausfallrisiko für Unternehmen sinkt, die Junk Bonds emittieren.

Ausgewogene Fonds
Ausgewogene Fonds teilen ihre Vermögenswerte auf Aktien und Anleihen auf. Die Anteile jedes einzelnen Anlagevehikels hängen von den Marktbedingungen und den Entscheidungen des Portfoliomanagers ab. Ausgewogene Fonds tendieren dazu, weniger volatil zu sein als Fonds, die nur in Aktien anlegen. Üblicherweise besteht das Ziel eines ausgewogenen Fonds darin, Marktvorschübe und -rückgänge auszugleichen.
Beteiligungsfonds
Beteiligungsfonds investieren in Unternehmen, die hohe Aktiendividenden zahlen. Viele der Bestände werden ausgereifte Unternehmen sein, die weniger Potenzial für Kapitalzuwachs haben, aber auch stabiler sind als Wachstumsunternehmen. Diese Fonds können auch Wertpapiere aus Branchen umfassen, die traditionell höhere Dividenden zahlen als andere Sektoren, wie Versorger, REITs, Energieaktien und Finanzwerte. Das primäre Anlageziel ist das laufende Einkommen.